| Projektinhalt |
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Moderne Technologien von Information und Kommunikation (IuK) entwickeln sich schneller, als die
dazugehörigen Geschäftsprozesse der kommerziellen Anwender. Kommerzielle Individualsoftwaresysteme
bei Banken, Versicherungen und in der Industrie basieren oft noch auf Technologien aus den 70er und
80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Andererseits bergen diese Systeme ein großes, wirtschaftliches Potential, schließlich enthalten sie das gesamte, unternehmensspezifische Wissen sowie die individuelle Geschäftslogik. Diese Systeme werden als Legacy-Systeme bezeichnet. Parallel zu Nutzung und Wartung von Legacy-Systemen vollzieht sich in der IuK ein permanenter Technologiewechsel. Das hat zur Folge, dass sich die Lücke zwischen den Technologien der Legacy-Systeme und aktuellen, modernen Technologien ständig vergrößert. Für die Wartung von Legacy-Systemen bedeutet das steigende Fixkosten, mangelnde Flexibilität, zurückgehende Programmierkenntnisse, erschwerte Integration neuer Technologien u.v.m. Mit steigender Nutzungsdauer von Legacy-Systemen werden diese zunehmend "nicht wartbar", wodurch die Wartungskosten explodieren. Unternehmen sind deshalb gezwungen, Legacy-Systeme abzulösen bzw. an moderne IuK-Technologien anzupassen. Eine Möglichkeit dafür bietet die Softwaremigration. Softwaremigration beinhaltet neben der automatisierten Transformation von Programmen die Integration in neue Betriebssysteme, die Modernisierung von Datenhaltung und Benutzeroberflächen und die Übertragung in moderne Softwarearchitekturen unter Nutzung von Softwarewerkzeugen. Durch die Softwaremigration wird die Nutzungsdauer der Systeme verlängert, und das unternehmensspezifische Wissen bleibt erhalten. Im Vergleich zur Neuentwicklung entstehen geringere Kosten und der zeitliche Projektrahmen bleibt überschaubar. Das SOAMIG-Projekt erweitert die Softwaremigration auf serviceorientierte Architekturen (SOA) als Zielsystem. Das Projektziel ist die Entwicklung eines allgemeinen Vorgehensmodells für die Softwaremigration durch Transformation von Legacy-Systemen in serviceorientierte Architekturen und die Unterstützung der Transformation durch Softwarewerkzeuge. Der Focus liegt hier auf Transformation im Gegensatz zum Wrapping. Während bei der Transformation eine automatische Konvertierung von Programmen, Daten, Benutzeroberflächen,... stattfindet, wird beim Wrapping die Legacy-Software lediglich umschlossen (sog. Wrapper) und über Schnittstellen der Umgebung zur Verfügung gestellt. Die Legacy-Software mit ihren Nachteilen bleibt somit erhalten und muss weiterhin gewartet werden. Im Forschungsprojekt SOAMIG sollen Techniken zur Identifizierung logisch zusammengehöriger Komponenten (Geschäftsprozesse) in Legacy-Systemen entwickelt werden. Zu implementierende, prototypische Softwarewerkzeuge transformieren diese Komponenten in Services, welche in eine SOA-Zielsystemarchitektur integriert werden. Sowohl das Vorgehensmodell als auch die Transformationswerkzeuge werden an kommerziellen COBOL- und Java-Referenzsystemen evaluiert. |
| Projektförderkennzeichen |
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| 01IS09017A-D |
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| Termine |
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12./13. Mai 2011
Statustreffen zum Projektabschluss in Chemnitz
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17./18. Januar 2011
Projektstatustreffen in Bad Homburg
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28./29. September 2010
Projektstatustreffen in Chemnitz
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07./08. Juni 2010
Projektstatustreffen in Bad Homburg
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05. Mai 2010
Architektur-Workshop in Bad Honnef
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18./19. Februar 2010
Projektstatustreffen in Chemnitz
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17./18. Dezember 2009
Architektur-Workshop in Bad Homburg
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28./29. Oktober 2009
Architektur-Workshop in Koblenz
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06./07. August 2009
Projektstatustreffen in Bad Homburg
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28./29. Mai 2009
Kickoff-Meeting in Chemnitz
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05./06. Mai 2009
Projektstatustreffen in Bad Honnef
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